Sicherheits-ABC
FEUERSTEIN bietet auf diesen Seiten interessierten Architekten und Bauherren ein Nachschlagewerk zu Begriffen und Definitionen rund um die Sicherheitstechnik.
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A Alarmspinne
Eine Alarmspinne ist ein auf ein Sicherheitsglas aufgebrachtes oder eingearbeitetes Netz aus elektrischen Leitern, die beim Bruch des Glases unterbrochen werden und dadurch eine Einbruchmeldeanlage auslösen sollen. |
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B Bewegungsmelder
Ein Bewegungsmelder ist ein elektronischer Sensor, der Bewegungen in einem definierten Bereich erkennt. Er wird unter anderem zum Auslösen eines Alarms eingesetzt. In der Regel wird der Bewegungsmelder passiv mittels Infrarotstrahlung der Umgebung gesteuert, eine aktive Steuerung erfolgt mittels Ultraschall oder Dopplerradar. |
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E Einbruchmeldeanlage (EMA)
Umgangssprachlich auch als Alarmanlage bezeichnet, wird sie zum Objekt- und Personenschutz eingesetzt. Eine EMA soll im Rahmen der Abschreckung Einrüche und Überfälle verhindern, im Notfall Einsatzkräfte (Polizei, Sicherheitsdienste) benachrichtigen und dabei gleichzeitig die Aktionszeit der Eindringlinge minimieren. |
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S Sicherheitsglas
Glas gemäß Europäischer Normen mit Einbruch- und/oder Durchschusshemmung (DIN EN 356 und 1063). |
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V Verschlussüberwachung
Mittels der Verschlussüberwachung soll verhindert werden, dass Fenster unbeabsichtigt offen bleiben. Ein spezieller Magnetschalterüberwacht den Öffnungszustand der Fenster und meldet diesen an die Einbruchmeldeanlage. Die mechanische Absicherung durch den Beschlag wird so um eine elektronsiche Einbruchhemmung erweitert.
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W Wärmedurchgangskoeffizient U
(auch Wärmedämmwert, U-Wert, früher k-Wert) ist ein Maß für den Wärmestromdurchgang durch eine ein- oder mehrlagige Materialschicht, wenn auf beiden Seiten verschiedene Temperaturen anliegen. Er gibt die Energiemenge (in Joule = Wattsekunden) an, die in einer Sekunde durch eine Fläche von 1 m² fließt, wenn sich die beidseitig anliegenden Lufttemperaturen stationär um 1 K unterscheiden. Der Wärmedurchgangskoeffizient in W/(K·m²) ist eine spezifische Kennzahl der Materialzusammensetzung eines Bauteils.
Widerstandsklassen
Seit September 2011 werden die Widerstandsklassen als resistance class bezeichnet. Die Widerstandsklasse (RC) kennzeichnet die Sicherherheitsstufe der einbruch- und beschusshemmenden Bauteile gemäß nationaler und internationaler Normen (z.B. DIN oder EN).Die Bauteilwiderstandsklasse gilt immer für komplette Bauteile. Wichtig zu beachten ist, dass die Bauteile von einem unabhängigen Prüfinstitut zertifiziert und kategorisiert wurden und nicht vom Hersteller selbst.
Siehe auch: RC-Einbruchhemmung, RC-Beschusshemmung |