Produktzertifizierung der FEUERSTEIN-Sicherheitsfenster

Prüfung der Sicherheitsfenster gewährleistet Qualität und Sicherheit


Produktzertifizierung der FEUERSTEIN-Sicherheitsfenster

Die Herstellung und Montage einbruchhemmender Holzfenster erfordert viel Know-how. Diese Kenntnisse muß der Hersteller gemäß den Forderungen aus den DIN-Normen durch eine Prüfung nachweisen. Der Nachweis der Normenkonformität hat an einer anerkannten Prüfstelle zu erfolgen. Da das ift Rosenheim über eine eigene Zertifizierungsstelle für Qualitätsmanagement und Produkte verfügt, hat FEUERSTEIN die Prüfungen dort vornehmen lassen.

Der Prüfablauf besteht aus folgender Reihenfolge:
a) Widerstandsfähigkeit unter statischer Belastung gemäß ENV 1628,
b) Widerstandsfähigkeit unter dynamischer Belastung gemäß ENV 1629,
c) Widerstandsfähigkeit gegen manuelle Einbruchversuche – Vorprüfung gemäß ENV 1630,
d) Widerstandsfähigkeit gegen manuelle Einbruchversuche – Hauptprüfung gemäß ENV 1630.

Für die Prüfung der Widerstandsklassen 2 bis 6 sind jeweils zwei Probekörper erforderlich.

In der statischen Prüfung werden die Prüflasten über den Prüfstempel eines Druckzylinders an festgelegten Punkten des Fensters aufgebracht. Die dabei entstehenden Auslenkungen des Fensterflügels bzw. der raumseitigen Glasanbindung werden mit Hilfe einer Maßeinrichtung gemessen. Kriterium zum Bestehen dieser ersten Teilprüfung sind die maximalen Auslenkungen. Diese Grenzwerte sind in der Norm festgelegt.

Bei der dynamischen Prüfung wird das Fenster durch einen Stoßkörper (sandgefüllter Lederball) impulsartig stoßbeansprucht. Der Stoßkörper hat eine Masse von 30 kg und ist mit einer als Pendel ausgeführten Aufhängung geführt. Die verschiedenen Angriffspunkte (Verriegelungspunkte, Verglasungsecken, Zentrum usw.), die Anzahl der Stöße und die Fallhöhe sind in der Norm festgelegt. Kriterium zum Bestehen dieser Teilprüfung ist, dass das Fenster nicht so beschädigt oder zerstört wird, dass eine durchgangsfähige Öffnung entsteht. Unter einer durchgangsfähigen Öffnung ist eine ellipsenförmige Fläche mit den Maßen 400 x 250 mm zu verstehen.

Auch bei der manuellen Teilprüfung, der „Beanspruchung durch Werkzeuge“, ist das Kriterium zum Bestehen dieser Teilprüfung das Verhindern, eine durchgangsfähige Öffnung zu erreichen. Dies wird versucht durch Einsatz eines der Widestandklasse zugeordneten Werkzeugsatzes in der der Widerstandsklasse zugrunde gelegten „Werkzeugkontaktzeit“. Die manuelle Prüfung ist von besonderer Bedeutung, da nach Erfahrung der Prüfstellen in dieser Teilprüfung verhältnismäßig viele Konstruktionen versagen. Die manuelle Teilprüfung als Vorprüfung, die sog. Schwachstellenanalyse, hat das Ziel, die offensichtlichen schwächsten Angriffsbereiche der Fensterkonstruktion am ersten Probekörper zu ermitteln.

Nachdem nun die Schwachstellen festgestellt sind, wird der zweite Probekörper einer manuellen Hauptprüfung unterzogen. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn alle Teilprüfungen erfolgreich sind.

Die anerkannte Prüfstelle muß einen Prüfbericht über alle Prüfungen anfertigen. Der Inhalt ist in den ENV 1628, ENV 1629 und ENV 1630 festgelegt. Die Zertifizierungsstelle, bei FEUERSTEIN das ift Rosenheim, bestätigt die Konformität der gefertigten einbruchemmenden Holzfenster, Holzfenstertüren, der Holz-Alu-Fenster und Holz-Alu-Fenstertüren mit der Typprüfung auf der Grundlage von Eigen- und Fremdüberwachung.

Mit der Zertifizierung der einbruchhemmenden Sicherheitsfenster und Sicherheitsfenstertüren wird gewährleistet, dass die in der Prüfung nachgewiesenen einbruchhemmenden Eigenschaften auch in der Produktion umgesetzt und auf Dauer eingehalten werden. Prüfung und Zertifizierung schaffen somit die Vertrauensbasis bei der Auswahl einbruchhemmender Bauteile.


Zertifikate

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